Dienstag, 30. November 2010

Jetzt mal Gutes Wetter

Am Dienstag sind wir ueber einige Schotterstrassen nach Puckon gefahren. Das ist eine Stadt, welche ein Outdoor Touristen Mekka ist, hier gibt es alles von Rafting, Klettern, Bergsteigen, Baumswinging und vieles mehr. Von all den schoenen Sachen habe ich mich dann am Mittwoch entschlossen nichts zu machen :) , denn von dem Vulkanaufsteig, taten mir noch so einige Muskeln weh. Daher habe ich mich nach einem kleinen Shoppingtrip (Regenhose und Reiseturnschuhe) auf den oertlichen Strand am See gelegt, gelesen und mich von der Sonne brutzeln lassen.

Donnerstag haben wir unterwegs verbracht um zu dem Ausgangspunkt fuer die naechste Wanderung zu kommen. Hierbei sind wir zunaechst einmal nach Osorno gefahren. Das ist eine etwas groessere Stadt an der Haupt Autobahn welche Chile von Norden nach Sueden durchlauft. Hier wollten wir eine Briefsendung von der Post abgeholen, welche die Dokumente ueber unser Auto enthielt. Das Auto wurde in Santiago notariell auf mich ueberschrieben und sollte mir dann von dem Autohaendler zugeschickt werden. Dieses Dokument brauchen wir, um nach Argentinien zu fahren. Wir gingen also zu Post, und haben festgestellt, dass nichts fuer mich eingegangen war :( Bischen doof. Naja, wenn es die Post nicht hat, dann wurde es vielleicht an eine Logistikfiliale (so wie bei uns DHL) gesendet und tatsaechlich da waren die Papiere. Juhu. Also ging es weiter zum Ausgangspunkt unserer naehsten 3 Tages Wanderung, dem Banos de Chaule Pfad.

Freitag, Samstag, Sonntag waren wir unterwegs. Am ersten Tag erst mal 1000m herauf ueber die Baumgrenze und dann nochmal 500-600m hoch auf den Puyehue Vulkan (2236m). Von hier aus hatten wir eine super Aussicht auf die umliegenden Berge. Vom Berg wieder runter ging es dann zu unserem Zeltplatz zurueck auf ca. 1500m. Am naechsten Tag ging es weiter ueber so einige Schneefelder zu dem naechsten Zeltplatz, einen angenehmen Zusatzkomfort bot, Hier gab es naemlich natuerliche Hotpools, das heisst heisses Wasser kommt aus dem Erdinneren hoch und stroemt in den Bach und waermt diesen auf. Nach dem wir also unsere Zelte aufgebaut haben, ging es daran den bestem ort im Bach zu suchen. Das Problem war naehmlich, dass das heisse Wasser ein wenig zu heiss war, wahrscheinlich 60-80 Grad und sich erst mit dem sonstigen Bachwasser (ca. 5 Gras) mischen musste, bevor man ein angenehmes Badeerlebnis hatte. So kam es dann auch mal vor, dass man mit dem rechten Fuss fast erfrohr und der linke Fuss fast verbrannte (im durchschnitt also eine angenehme Temperatur :)). Nach einigem suchen haben wir den perfekten Ort gefunden. Es war ein kleines Bachbecken in dem das Wasser gerade die richtige Whirlpool temperatur erreicht hat und man so richtig schoen entspannen konnte... Das war schon sehr angenehm..... Am 3. Tag ging es dann wieder zuerueck zu unserem Campingplatz.

Waehrend unserer Wanderung hatten wir gutes Wetter, doch in der Nacht zum Montag hat es dann angefangen zu regnen, also nichts wie raus aus dem muckeligen Zelt und mal die Sachen reinholen, die man draussen zum trocknen hingehangen hatte. Also alles erledigt und wieder zurueck schlafen im Zelt. Am naechsten morgen aufgestanden, es hat immer noch geregnet habe ich dann fest gestellt, dass es ein wenig ins Auto geregnet hatte, da wir die Fenster leicht geoeffnet hatten, dass die Sachen im Auto trocken werden. Eigentlich kein Problem doch es scheint wohl auch etwas nass geworden zu sein, was mit der Alarm anlage und mit dem Tuerueffnungsmechanismus zu tun hatte. Fortan bestand somit folgender Umstand: Mit dem Schliessen Knopf am Autoschluessel konnte man das Auto oeffnen, und mit dem Oeffnen knopf abschliessen. Ausserdem spielte die Alarm Anlage verrueckt und ging ab und zu einfach mal los :) Das war eigentlich ganz lustig, fing aber dann irgend wann ein wenig zu nerven an :). Naja nach unserem Pfannekuchenfruestueck ging es dann richtung Bariloche, Argentinien. An der Grenze brauchten wir dann wahrscheinlich so ca. 1 Stunde um alle Formulare auszufuellen um weiterreisen zu koennen. So haben wir dass, dann auch alles hin gekriegt und fahren mit dem Wagen zu der letzten Schranke, die uns von Argentinien trennt. Geben schoen einige Papiere ab wollen losfahren, und dann geht die Alarmanlage wieder los. Oh ha Was fuer ein Elend! Wir haben uns halb totgelacht. Der Grenzbeamte nahm es auch relativ locker. Nach dem wir dann versucht hatten durch zufaelliges Drucken der Knoepfe am Schluessel unser Auto zur Ruhe zu bringen, was uns allerdings nicht gelang, bat uns der Beamte, doch einfach so weiterzu fahren mit unserem Jackpot gedudel. Schoen war es dann jedoch, dass der Laerm nach ca einer Minute aufhoehrt und man dann ruhig weiterfahren kann. Es geht aber wieder los, wenn man eine Tuer oeffnet oder das Auto aus und wieder ausschaltet... Ein Elend.....

Naja gestern sind wir dann in Bariloche Argentinien angekommen, und haben in einem Backpacker geschlafen. Heute machen wir einige Besorgungen und morgen geht es dann los mit der 5 Tages Wanderung im Nahuel Huapi National Park...

Bilder kann ich leider keine hochladen, da diesmal die Bloggerseite das Hochladen boykotiert ;(

1 Kommentar:

  1. Hi George, I do not get much out of your German Diary, but the pictures look like you have a lot of fun down there ... well, I say, there is never enough fun ... Zby

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